Immer live dabei

hier bloggen Teilnehmer des Marsches zu Themen rund um das Thema Caracallafeldzug 2013

Bericht über das wohlbefinden - Drei Tage ohne Blasen
Von Falk, geschrieben am Mittwoch, 21. August 2013 um 11:59 Uhr

Moral der Truppe auf höchstem Niveau, der Feind wird erwartet – bisher noch nicht gesichtet.

Gesamtverfassung der Römischen Auxilliare und der Germanischen Kundschafter sehr gut – trotz Zorn des angeblich gewaltigen Gewittergotts Donar. Aber was sind schon die Germanischen Götter gegen die Stärke und das Friedenbringende Rom!

Die Friedensdiplomatie war erfolgreich, unsere Gastgeschenke an die germanischen Kinder wurden Dankend angenommen. Im Gegenzug versorgte uns die Germanische Bevölkerung unerwartet mit köstlichen einheimischen Getränken. Marschlager Waldtann unter großer Anteilnahme der ortsansässigen Bevölkerung aufgeschlagen.

Flavius Valentinus
Vexillifer (Fahnenträger) Numeri Brittonu

(vom 19.08.2013)

Der Mantel des Kaisers
Von Karl-Heinz, geschrieben am Dienstag, 28. Mai 2013 um 19:52 Uhr

Caracalla sei Dank – wir durften ja bei unserem ersten Verlegungsmarsch von Welzheim nach Lorch und weiter nach Gmünd unsere Ausrüstung unter sehr nassen Bedingungen testen. Ich war sehr erstaunt wie mein Caracalla-Mantel aus Wolle gegen den Regen und Wind schützte.

Während der „regenfreien“ Phasen des Marsches trocknete er schnell ab. Sicher, bei 24h Dauerregen Doch ob da GoreTex und Co auch so super dicht sind? Bei den antiken Historikern haben wir 2 Versionen wie der Kaiser zu seinem Namen kam.
1) Der Kaiser trug gern den gallischen Kapuzenmantel (Caracalla)
2) Er stiftete für alle Bewohner einen Mantel(Caracalla)

Aufbruch erfolgreich
Von Marcus, geschrieben am Samstag, 11. Mai 2013 um 19:43 Uhr
beendet ist der marsch und wir sind voll am … – Erfahrungen sammeln

erster marschtG der Verlegung erfolgt. Bilanz . verlorene naegel 1’. getötete barbaren 438’‘ verlvstr 0

HINWEIS: Die Feldpost kann Übertragungsfehler der Wachstafel enthalten – Für Rechtschreibung kein Speer

Meine Ausrüstung (2)
Von Karl-Heinz, geschrieben am Samstag, 20. April 2013 um 17:53 Uhr

Eines der Höhepunkte bei dem ganzen Basteln war das Scutum oder Schild. Um es nach historisch belegten Vorlagen herstellen zu können mußte man Hölzer in verschiedenen Lagen verleimen, hinten und vorne mit Leinen oder Leder überziehen. Dazu ein Rohhautrand. Dann sollte es auch noch gewölbt sein.

Nachdem ich einen Freund der eine eigene Schreinerei besitzt, mit dieser Herstellung “konfrontiert” habe, meinte der das sei schon machbar doch dazu bräuchte er eine Biegeschablone – woher nehme ich die? Ich könnte nach Feierabend rein und die Holzlagen verleimen meinte er. Dazu die weiteren Arbeitsschritte …..und und ….. das ich letztendlich beschloß diesen Schildrohling bei einem Profi zu bestellen. Der war schnell – es dauerte auch mehrere Wochen – ich hätte das nie hingekriegt von der Zeit und überhaupt! Die Schildmaße sind nach Junkelmann B3-Die Reiter Roms (114×60).

Als nächstes musste es also bemalt werden, was ich aber erst in einem weiteren Beitrag erklären möchte.

Meine Ausrüstung (1)
Von Karl-Heinz, geschrieben am Mittwoch, 10. April 2013 um 11:59 Uhr

Kennen lernen durfte ich die NVM BRIT bei einem Pferdevent im Ostkastell zu Welzheim in 2010. So war ich dann als “Gast” seit 2010 noch ein paar Mal bei Treffen der NVM BRIT dabei als ich mich 2012 entschloß doch in den Verein einzutreten. Dabei bin ich gar kein “Vereinsmeier”. Und das muss man bei den NVM BRIT auch gar nicht sein – das ist ganz was anderes – viel toller.

2012 war meine Ausrüstung doch schon beträchtlich angewachsen und da mir das Handwerken eh sehr gefällt, hatte ich beschlossen zum Caracalla Feldzug die fehlenden Dinge selber her zustellen. Auf meiner Liste standen Balteus (Wehrgehänge fürs Schwert), Scutum(Schild)und Tegimentum(Lederhülle Schild), Cucullus(Regencape) dazu alles was Ihr auf dem Bild seht.

Wow – dachte ich, das ist für mich unmöglich vor allem in der kurzen Zeit.

Bis auf die Beutel für Kleinteile, Gürteltasche, Situla und Schaffell (das hab ich meiner Mutter abgeluchst) habe ich mir den Rest nach und nach käuflich erworben. Stimmt nicht – unser Nobbe war fleissig beim Furka bauen und von dem habe ich eine bekommen – Danke Nobbe für deinen Einsatz. Ich versuche einen Reiter darzustellen doch hier sind die Dinge wie Pferdegeschirr, Sattel nicht erwähnt. Und warum brauch ich dann eine Furka – ganz einfach – für den Fall das ich doch laufen darf wegen Regen oder das Pferd kann aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Verpassen will ich dieses Ereignis auf keinen Fall!

Bild:
(1) Cucullus: Lederregenschutz (2) Caracalla Wollmantel (3) Ersatzgarnitur: Tunika, Hose, Socken (4) Pera: Ledertasche (5) großer Leinensack (6) Gürteltasche z.B. für Schreibutensilien(o.Abb) (7) div. Leinensäckchen (8) der römische Game Boy – das Würfelspiel (9) Getreideleinensäckchen (hier ca. 500gr befüllt) (10) Obst / Äpfel (11) Essbesteck(Holzteller, Holzlöffel, Messer in Holzscheide) (12) Reticulum: Proviantnetz (13) Gebrauchsmesser (14) Beil & „Hammer“ mit Eisenkette (15) Furca: Tragestange (unserem Nobbe sei Dank) (16) Schaffell(welches jetzt meine Mutter hoffentlich nicht sucht) (17) Leinentuch (Handtuch. Abtrockentuch) (18) römisches Feuerzeug: Feuerstein & Schlageisen – Zunderschwamm o.Abb. (19) Wasserschlauch (1L) mit div-Lederschnüren um „schwankende Ausrüstungsteile“ fest zu zurren (20) Geld(Gold)beutel & Hygienebeutel (z.B.für Rasierzeug, Kamm… – o.Abb.) (21) Patera & Situla (Kaserolle & Eimer) – o.Abb.

About

Interessierte Freizeitrömer stellen in einer spektakulären Aktion den Feldzug des römischen Kaisers Caracalla nach und marschieren mit wissenschaftlicher Betreuung und nur mit historisch belegter Mittel die Strecke von Aalen bis Osterburken.

Credits

Studio Orange WalheimREDAXO